FRANZ LISZT – LATE PIANO PIECES 1994



















cover-farbe-liszt-01FRANZ LISZT – LATE PIANO PIECES 1994

Das wegweisende Spätwerk von Franz Liszt ist im Konzertsaal selten zu hören. Diese Kompositionen wollen nicht gefallen.
Die musikalische Aussage verdrängt bewusst das Virtuose.

Die für diese Einspielung ausgewählten „späten Klavierwerke“ spiegeln die Erfahrungen Franz Liszts in Tondichtungen von bestürzender Eindringlichkeit der musikalischen Sprache wieder.




01 Sunt lacrymae rerum (1872)
02 La lugubre gondola I (1882)
03 La lugubre gondola II (1882)
04 Nuages gris (1881)
05 Unstern! Sinistre – Disastro (1883/86)
06 En Rêve. Nocturne (1885/86)
07 Richard-Wagner-Venezia (1883)
08 Ungarische Rhapsodie Nr. 17 (1884)
09 Klavierstück Fis-Dur, S.192 Nr.3 (1876)
10 Funérailles (1849)

„…bei Aurophon ist eine bemerkenswerte CD erschienen, die allerdings im Sinne naiver Reflexion „schöner Stellen“ weidlich unbequeme Musik enthält. Der Pianist Andreas Mühlen hat 10 sperrige, meist übrigens spät entstandene Werke von Franz Liszt aufgenommen. Er hat dies ehern-ernst in der Nachzeichnung jener spürbaren Grundhaltung getan, die dem alten Liszt zu eigen gewesen sein muss. Andreas Mühlen meidet die bei früheren Liszt-Stücken essentielle geschmäcklerische Dimension. In seiner Auswahl dominieren zurecht Kargheit und Vereinzelung; es herrscht die harmonikale Novität. Mühlens musikalische Artikulation dieser fast monologischen Kunst ist ideal zu nennen.“

(Knut Franke, Mitteldeutscher Rundfunk)